New York hat mich vom ersten Moment an überrollt. Es war meine erste Reise in diese Stadt und zugleich mein erster Aufenthalt in den USA. Ich wollte möglichst viel aufsaugen, statt pausenlos durch den Sucher zu schauen. Trotzdem sind in diesen Tagen einige Bilder entstanden, viele davon quadratisch und in Schwarzweiss.
Tag 1: überfordert mit allem
Nach der Ankunft, die gefühlt vor allem aus Warten bestand, ging es vom Hotel in Brooklyn direkt nach Manhattan. Der erste Versuch, diese unglaubliche Stadt irgendwie zu erfassen, war überwältigend. Dabei entstanden die ersten Fotos. Ganz Touri like stand auch eine Busfahrt auf dem Programm.
Tag 2: Brooklyn und viel zu Fuss
Am zweiten Tag war ich sehr viel zu Fuss unterwegs, unter anderem über die Brooklyn Bridge.
Tag 3: das Highlight des Tages, der Heliflug
Mein persönliches Highlight war der Heliflug, den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Am Abend ging es weiter Richtung Brooklyn Bridge Park, wo einige Fotos der New Yorker Skyline bei Nacht entstanden.
Während des Flugs sass ich am Fenster und konnte kurz vor der Landung endlich mein lang ersehntes Foto der Skyline machen.
Tag 4: viel erlebt, wenig fotografiert
Am vierten Tag ging es zu B & H Photo. Das Logistikkonzept dort ist der Knaller und definitiv einen Blick wert.
Tag 5: New York Fashion Week, Pharrell Williams und Jimmy Fallon
Am fünften Tag regnete es zum ersten Mal ein wenig. Die Tage davor gab es Sonne pur bei Temperaturen von über 30 Grad. Entsprechend begann der Morgen etwas ruhiger, bevor es weiter zur New York Fashion Week ging. Dort stand auch eine Show von Desigual auf dem Programm. Die Plätze waren mehr oder weniger direkt gegenüber von Lena Meyer Landrut und Laverne Cox aus Orange Is the New Black.
Am Abend ergab sich dann noch die Gelegenheit, eine Aufzeichnung von Jimmy Fallons «Tonight Show» von der Strasse aus mitzuverfolgen. Sein Gast war niemand Geringeres als Pharrell Williams. Awesome.
Tag 6: im Zeichen von 9/11
Es war 9/11 und das war schon am Anfang des Tages spürbar. Zuerst ging es mit der kostenlosen Fähre nach Staten Island, verbunden mit einem weiteren Blick auf die Skyline. Nach der Rückfahrt stand ein kurzer Abstecher zum WTC Memorial auf dem Plan. Schon auf dem Weg dorthin fiel die massive Polizeipräsenz auf. Gefühlt standen alle 50 Meter mehrere Polizeiautos, dazu sehr viel Personal.
Der Aufenthalt dort blieb kurz, danach ging es weiter Richtung High Line Park. Vorher bot sich noch ein kurzer Halt im Chelsea Market an. Am Abend führte der Weg nochmals in den Brooklyn Bridge Park, um das 9/11 Memorial fotografisch festzuhalten.
Tag 7: Top of the Rock
Tag 7 war leider wieder etwas regnerisch. Am Abend ging es ins Rockefeller Center und danach in luftige Höhe. Ich blieb extra etwas länger, damit auch noch die obligaten Nachtfotos entstehen konnten.
Tag 8: shoppen bis zum Umfallen
An Tag 8 wurde ohne Ende geshoppt und fast nicht fotografiert. Das Bild ganz oben war das einzige, das ich wirklich zeigen wollte.
Tag 9: Williamsburg und die Abreise
Eigentlich war dieser Tag für Williamsburg reserviert. Dieser Teil von Brooklyn entsprach aber nicht ganz meinen Vorstellungen. Deshalb ging es zurück in Richtung Hotel, wo ich die Umgebung noch etwas weiter erkundete. Dabei entdeckte ich einen wunderschönen, grossen Park und verbrachte dort die letzten Stunden. Danach ging es an den Flughafen und zurück aus New York. Vorerst.