(Foto: Claudio Schwarz)
Spontan.
Am Samstag war ich in Winterthur, genauer gesagt im Sulzer Areal fotografieren. Dort hoffte ich Lauren anzutreffen. Doch da ich sie irgendwie auf diesem grossen Gelände nicht finden konnte, schoss ich meine Fotos. Kurz entschlossen (und nach Stefan Buchers Tweet) schaute ich im Fotomuseum Winterthur vorbei. Ich schaute aus reiner Neugier rein. Eine kleine Erwartungshaltung an ästethischen Bilder hatte ich trotzdem. Obwohl es einige Bilder gab, welche mein Auge ansprachen, gab es viel Trash zu sehen. Fotos, welche jeder Urlauber mit einer Kompaktkamera schiessen kann. Nichts aussergewöhnliches. Aber trotzdem wird es als Kunst bezeichnet. Ich glaube je länger je mehr daran, dass Kunst irgendetwas sein sein kann. Der Künstler muss dieses Irgendetwas nur jemandem verkaufen können. Dies ist die Kunst.
Fotografie im Gespräch.
Stefan Bucher “kenne” ich schon seit fast drei Jahren. Sein Blog war es damals, welcher ich als erster las und mich schliesslich motivierte, einen eigenen Blog zu starten. Vor etwas mehr als einem Monat (10.10.2008) war ich mit Stefan Bucher im Sihlcity, um einen Grossausdruck seines Bildes “Men” zu machen. Interessant war, dass als wir vor dem Fotokasten standen, plötzlich die Frage auftauchte, ob nun das Bild schwarz/weiss werden sollte oder doch farbig. So entstand schon die erste interessante Diskussion. Schwarz/weiss war letztdentlich meine Wahl. Weil wir auf den Print warten mussten, gingen wir zusammen ins Vapiano (in Berlin für mich entdeckt). Wir führten rund eine Stunde ein sehr interessantes Gespräch über HDR Fotografie, Poloaroid Fotos und abstrakte Fotos (und noch viel mehr). Einige dieser Themen hat er auch in einem seiner Blogeinträge angeschnitten.
Es war ein sehr interessanter Mittag mit einem sehr spannenden Gespräch über die Fotografie mit einem “alten Fotohasen”, denn jeder sieht die Umwelt wieder etwas anders.

(Foto: © Stefan Bucher, mit Erlaubnis von Stefan Bucher)