Ich denke in der letzten Zeit wurde schon lange nicht mehr so heftig über Politik diskutiert, wie bei der momentanen Abstimmungsvorlage zur Ausschaffungsinitiative. Doch vermehrt stelle ich fest, dass sich Leute zu gewissen Statements hinreissen lassen. Sei es indem man bei Facebook auf gefällt mir klickt, in einem Blog oder auf Twitter.
Als ich temporär arbeitete hatte ich einmal einen Chef welcher folgendes sagte:
Drei Themenbereiche gehören im Geschäft nicht diskutiert. Religion, Sexualität und Politik.
Ich habe es für mich auch auf das Internet ausgeweitet. Gehört für dich deine persönliche, politische Meinung ins Netz? Und wie gehst du damit um?
*Dieser Artikel sagt nichts über meine politische Haltung.
16. November , 2010 um 16:26
Aus beruflichen Gründen bin ich dazu gezwungen und daran gewohnt. Aber ich muss zugeben, dass es heikel ist: Ich habe mir dabei einen kleinen Neonazi-Stalker eingefangen, der mich jetzt im Netz immer wieder gerne beschimpft, mich mit dem Tode bedroht und mir nachspioniert. Allerdings wurde er noch nie in der realen Welt aktiv.
16. November , 2010 um 16:55
Mag in gewissen Situationen von Vorteil sein, wenn man die Klappe hält, ist aber wiederum auch ziemlich bünzlig. Allgemein ist es wohl aber ratsam in Zeiten von Google sich nur (unter seinem wahren Namen) zu äussern, wenn man auch wirklich Ahnung vom Thema hat und seine Meinung später nicht bereuen wird.