Letzte Woche fragte Zoomyboy:
Jubeln Sportfotografen bei einem Tor oder Sieg eigentlich noch? Und was ist eigentlich das Foto das alle wollen? #spf
Jubeln?
Seit Dezember 2008 habe ich für die Damenmannschaft des UHC Dietlikon rund 40 Spiele fotografiert. Nein jubeln liegt nicht drin, denn der Drang eine gute Szene oder den Jubel der Mannschaft zu dokumentieren ist grösser. Oftmals ist es ein stiller, innerer Jubel.
Gefühle sind immer dabei. So konnte ich mich noch fast nie dazu überwinden nach einer schmerzhaften Niederlage die traurigen Gesichter der Spielerinnen festzuhalten. Vielleicht liegts daran, dass man die meisten etwas kennt.
Das ultimative Foto
Da gibts wohl kein Patentrezept. Ich versuche immer die Action und positiven Emotionen des Unihockey’s herüberzubringen. Oder nicht den 08/15 Angriff im Bild zu haben, wie ich ihn an praktisch jedem Match habe.






19. Mai , 2010 um 15:30
RT @purzlbaum @zoomyboy hier noch meine gedanken zur frage von letzter woche: http://licious.ch/fi
19. Mai , 2010 um 17:32
Seit Dezember 2010? Cool! ;)
19. Mai , 2010 um 17:52
tolle bilder! (und das nicht weil frauen drauf sind)
schon mal verglichen mit den ersten paar bilder von matches und den jetzigen. wär sicher auch noch interessant zu sehen wie die steigerung ist?
19. Mai , 2010 um 18:04
@Stefan: Mist, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ist jetzt auf Dezember 2008 Korrigiert. ;)
@klaeui: eine Steigerung gibts bestimmt. Vor allem lade ich jetzt nur noch die wirklich guten Fotos hoch. Und wie geschrieben, es sollen nicht einfach nur die 08/15 Zweikämpfe sein, welche es in jedem Match gibt. Auch ist zu sagen, dass in Spielen wo zwei Teams etwa auf Augenhöhe spielen, sehr viel bessere Fotos entstehen.
26. Januar , 2011 um 13:36
Was für eine Optik verwendest du an einem normalen Spiel?
Noch ein Tipp von einem alten Hasen der Eishockey Fotografie. Achte auf den Weissabgleich und begradige deine Bilder. Gerade beim letzten Bild ist der horizont extrem schief.
26. Januar , 2011 um 13:57
Nutze ein 70-200 mm 2.8. Aber hätte noch gerne ein 24-70 mm für die Torraumszenen für meinen zweiten Body.
Was genau mienst du mit dem Weissabgleich? Findest du die Fotos auf unihockey-fotos.ch jetzt besser von den Farben her? Das hier sind halt teilweise auch Bilder, die noch aus meinen Anfangszeiten stammen. ;)
26. Januar , 2011 um 14:14
Habe mir jetzt nur die Bilder in dem Beitrag hier angeschaut. Aber du hast recht, der Weissabgleich auf unihockey-fotos.ch ist definitiv besser. Nur der horizont ist oftmals noch schief, bzw. die Bilder kippen zu einer Seite hin.
Ansonsten scheint mir selbst eine Brennweite von 200mm manchmal zu wenig zu sein für das Feld, so das der Hintergrund etwas irritierend wirkt.
Und nun noch ein letzter Punkt. Achte auf den Kontext im Bild. Bsp: Bei der Galerie hier: http://www.unihockey-fotos.ch/portfolio/sml-19-runde-kloten-bulach-jets-gc-unihockey/ sind die Bilder 7 – 11 sehr identisch, man weiss jedoch als Betrachter nicht was da gerade gezeigt wird. Handelt es sich hier nun um einen Penalty-Schuss oder entstand das ganze während eines Angriffs. Man sieht lediglich einen Spieler der etwas mit dem Ball spielt.
Doch im grossen ganzen finde ich die Bilder sehr gelungen, vor allem wenn man bedenkt das Unihockey wie auch Eishockey ein sehr schnelles Spiel ist.
PS: Kleiner Tipp am rande. Um Torszenen festzuhalten habe ich es immer so gemacht das ich während eines vielversprechenden Angriffs das Tor schon anvisiert habe um so im falle eines Torschusses auszulösen :-)
26. Januar , 2011 um 14:58
Ja ich weiss. Aber das hat auch seinen Grund. Das war ein “Auftrag” des Spielers, dass ich da möglichst viele Fotos vor dem Publikum mache. ;)
Danke. In den Hallen ist es meist leider so, dass schlechtest Licht vorherrscht und das Platzangebot teilweise auch sehr beschränkt ist (zwischen Bande und Hallenwand). Darum ist es schwierig mit einem 70-200 mm zu fotografieren. Und darum möchte ich eigentlich auch ein 24-70 mm haben um mit dem zweiten Body die Torraumszenen fotografieren zu können. ;)