(Screenshot: Claudio Schwarz; @purzlbaum)
Schwerfälliger Anfang.
Ich weiss es noch genau. Anfänglich sträubte ich mich gegen Twitter. Warum? Ganz einfach. Ich sah nicht ein, warum ich den ganzen Tag schreiben zwitschern soll, was ich mache. Ich meine, wen interessiert es? Eigentlich niemanden.
Geniales “Instrument”.
Doch mittlerweile bin ich etwas anderer Meinung. Twitter fördert das kurze, aber gleichzeitig möglichst präzise Denken und Schreiben. Denn innert 140 Zeichen muss man ausdrücken, was man mitteilen möchte. Vor allem, wenn es um Antworten (jeweils mit @username versehen) geht. Doch Twitter ist ein ausgezeichnetes Instrument Besucher auf eine Website, respektive Blogbeitrag zu locken. Mittels Twitterfeed lassen sich automatisch die Beiträge aus Blogs importieren (via RSS), was dann in etwa so aussieht:

(Screenshot: Claudio Schwarz; @purzlbaum)
Da ich noch weitere Seiten mit einem RSS Feed besitze, importiere ich diese natürlich auch nach Twitter. Denn je mehr so genannte “Followers” man hat, desto grösser ist die Chance, dass eben einer dieser “Follower” auf eine meiner Seiten findet.
Twitter als Mehrwert.
Twitter ist für mich mittlerweile ein grosser Mehrwert. Blogs steuere ich heute fast nicht mehr über slug.ch an, sondern über Twitter. Denn, wenn man die richtigen User “followt” (was für ein doofes Wort), kann man sehr viel über die neuesten Trends im Web erfahren. Darum hier eine kleine Liste:
| @fruehjahr | @sir_pepe |
| @ennomane | @ugugu |
| @dominicz | @Thinkabout |
| @fubiz | @wirgestalter |
| @swissspidy | @amyandpink |
| @superdeluxe | @bucher |
| @rmichel | @lerouge |
| @kuschti | @bloggingtom |
| @leumund | @hediger |
Twitter Tools, die twittern erleichtern.
Um es vorweg zu nehmen. Für beide Tools wird Adobe AIR benötigt. Danach ist es wohl eher eine Wohlfühlsache, welches Tool man für das Twittern via Desktop (und nicht über den Browser) nimmt. Da gibt es zum einen Tweetdeck, zum anderen Twhirl. Ich selbst bevorzuge Tweetdeck, da es mich sogar einstellen lässt, welche Farben das Programm verwendet. Ausserdem lässt es mich via Klicks rasch Antworten oder Direktnachrichten verfassen, sowie Bilder auf Twitpic hochladen. Und wenn es einen neuen Tweet aus den Reihen einer meiner “gefollowten” gibt, meldet mir dies Tweetdeck.

(Screenshot: Claudio Schwarz; Tweetdeck)
Wie man Twitter nutzt.
(Clip via superdeluxe)

4 Kommentare zu “Warum Twitter immer wichtiger wird.”
…und genau die von dir beschriebene Nutzung von Twitter macht den Dienst von Tag zu Tag langweiliger und unsinniger.
hey, ich (@hediger) fehle in der twitter-liste!
auch @phogenkamp und @velorowdy bringen noch interessante sachen.
mir gefällt twitter auch sehr gut und ich nutze es auch als arbeitswerkzeug. ich bin aber kein fan von automatischen twittereien von blog-beiträgen. ich kündige nur ausgewählte blog-artikel bei twitter an. solange jemand aber noch andere sachen twittert und twitter nicht nur als werbepklattform für sein blog benutzt, kann ich damit leben.
@Paddy: Wie geschrieben. Wenn man die richtigen Leute “followt”, dann gibt es auch unter diesen automatisch importierten Links Perlen, welche ich dann auf meinem delicious.com Account speichern kann. Man muss den Inhalt eventuell noch etwas filtern. Aber das geht schon.
@Patrick: Es gibt Gründe, warum ich nicht alle Leute “followe” und warum sie hier nicht in der Liste auftauchen. Twitter ist für mich zur Austauschplattform geworden. Habe ich ein technisches Problem, twittere ich es. Und oft kommt auch eine Antwort.
[...] einiger Zeit twittere ich regelmässig. Irgendwie eine sehr nützliche Sache. Aber ist der Zeitverschleiss für Twitter ist sehr hoch. Weitermachen werde ich bestimmt, aber [...]
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